About me

Ja, das da bin ich. Ausnahmsweise mal nicht mit der Kamera in der Hand und auf der stetigen Suche nach dem nächsten Fotomotiv, das verzaubert und berührt.

 

Entstanden aus einem schönen Hobby wurde und wird die Fotografie immer mehr zu meiner Passion.

 

Wie schreibt der "Stilpirat" Steffen Böttcher in seinem sehr empfehlenswerten, teilweise urkomischen Buch "Abenteuer Fotografie - Aus dem Logbuch eines Fotografen" *

 

"Liebe Fotografie,

 

…Damals, als ich dich zum ersten Mal traf (das war bei mir hm, mit meinem allerersten analogen Kleinbild-Fotoapparat, den es damals traditionell zur Kommunion von den Eltern gab), hätte ich mir nie zu träumen gewagt, was du mit mir mal alles anstellen wirst. Freud und Leid lagen oft dicht beieinander. Wir haben uns gestritten wie die Kesselflicker und geliebt wie die Heiden. (Oooooh ja… die ersten Gehversuche mit einer Spiegelreflexkamera waren recht… holprig :) So viele Einstellungsmöglichkeiten, mit denen ich nix anfangen konnte!)

 

Ich habe durch dich eine Menge über mich selbst erfahren, (ja, zum Beispiel dass alles, worauf man sich konzentriert, Früchte trägt) habe die Welt neu zu "sehen" gelernt, habe gelernt zu beobachten und mich einzufühlen. Ich bin oft über mich selbst hinausgewachsen, (zum Beispiel bei diversen Hürden, die es bei Hochzeiten immer wieder zu nehmen gilt…) und manchmal wusste ich nicht weiter (Wenn einfach nicht das Ergebnis herauskommen wollte, das ich im Kopf hatte. Ziemlich frustrierend kann das sein...). Du hast mich für Dinge sensibilisiert, die nie eine Rolle in meinem Leben gespielt hätten und die es jetzt bereichern. Du hast mir meine Grenzen gezeigt, aber auch Horizonte geöffnet. Und ich bin mittlerweile klug genug zu wissen, dass ich sie nie erreichen werde. Doch gehe ich Schritt für Schritt weiter.

 

Ich habe durch dich Menschen kennengelernt, die mir etwas bedeuten. Du hast mir unendlich schöne Stunden geschenkt, und ich bin gespannt, was noch alles passieren wird. Dass du mich darüber im Unklaren lässt, welchen Teil der Strecke ich nun hinter und welchen ich noch vor mir habe, muss ich hinnehmen. Doch macht es die Sache auch spannender.

 

Ich hab das Gefühl, dass unsere Beziehung mittlerweile gefestigt ist. Trennen werden wir uns beide so schnell wohl nicht.

 

…"

 

Auch wenn Steffen Böttcher ein klitzekleines bisschen mehr Erfahrung mit der Fotografie hat, so spricht er mir doch aus der Seele und es bleibt eigentlich auch nicht mehr allzu viel hinzu zu fügen. Doch manche Leute fragen mich immer wieder, wie ich denn dazu gekommen bin, die Fotografie zu meinem Neben"beruf" zu machen. Ganz einfach - ich war immer schon diejenige, die immer und überall, auf jeder Party, bei jedem Ausflug, in jedem Urlaub sowieso, einen Fotoapparat in der Tasche hatte. Irgendwann waren die Grenzen der kleinen digitalen "Knipse" dann einfach erreicht - eine digitale Spiegelreflexkamera musste her. Meine erste, die Canon EOS 40D. Sie werde ich wohl für immer und ewig in Ehren halten, auch wenn sie momentan nur die "Backup-Kamera" ist, auch wenn sie schon eine mittelschwere OP über sich ergehen hat lassen müssen, auch wenn sie irgendwann völlig veraltete Technik hat und selbst wenn sie irgendwann einfach gar nicht mehr geht. Denn die Anschaffung dieser Kamera hat mir mein kurz darauf verstorbener lieber Opi durch sein letztes Weihnachtsgeschenk ermöglicht. Naja, jedenfalls galt es dann, dieses neue Spielzeug auszuprobieren und auf Herz und Nieren zu testen, was meinem Umfeld natürlich nicht verborgen blieb :) So kam es dann, dass die ersten Bekannten ankamen und fragten: "Du hast doch da so ne tolle Kamera… Könntest du nicht… auf meiner Hochzeit fotografieren?!?". Und so kam es, dass ich erst mal einige Hochzeitsfeiern aus dem Hintergrund heraus beobachtete. Immer mit dem Sucher vorm Auge natürlich. Okay, letzeres anfangs vielleicht ein bisschen exzessiv - sämtliche Erinnerungen an die Hochzeit von Babsi und Markus haben einen schwarzen Rand in meinem Hirn :) Bevor ich mich jedoch ans eigenständige Begleiten von Hochzeiten machte, hab ich die wichtigen Brautfotos, die dann bei den Brauteltern, Omi und Opi und sämtlichen Verwandten eingerahmt auf dem Kaminsims erscheinen, immer erst mal den Vollprofis überlassen. 2011 wagte ich mich dann auch daran - und ich war mächtig nervös, kann man sich denken :) Da jedoch überraschend gute Bilder bei diesem ersten "Versuch" (hoffentlich nehmen mir Frank und Barbara das nicht übel :) ) entstanden sind, begleitete ich fortan die Hochzeit selbst. Es ist jedes Mal aufs Neue spannend und ich bin, glaub ich, immer noch nervöser als die Braut. Aber ohne Spannung wär's ja auch langweilig, oder?

 

Einen Einblick in den bunten Reigen an Ereignissen, an tollen Menschen, schönen Stimmungen, Eindrücken und manchmal auch kreativen Exzessen erhält… wer sich weiter durch meine Website klickt und entdeckt, was meine Kamera für mich festgehalten und sichtbar gemacht hat!

 

Viel Spaß dabei!

 

 

 

* Erschienen im Verlag Galileo Design

 


weddings 2018

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